Hi, meines Erachtens gibt es verschiedene Typen von Samenspender/Erzeuger/Co-Vater, alle haben Vorteile und Nachteile. Viele suchen hier irgendwo die eierlegende Wollmichsau. Verabschiedet euch besser von dem Gedanken. Vielleicht habt ihr einen Glücksgriff, aber realistisch ist das nicht. Wenn ihr euer Profil kennt und das was ihr sucht kann euch das Zeit sparen.

Typ 1: Massenspender Typ A
Dieser Spender hat den nötigen Abstand zu dem was aus seinem Sperma passiert, dass es ihm weitesgehend egal ist. Er verkauft sein Sperma für 50-300 Euro pro Spende oder spendet umsonst und nimmt 500-1000 Euro als Erfolgsprämie. Spesen werden natürlich auch vom Gesuch übernommen.

Typ 2: Massenspender Typ B
Dieser Spender ist in einem Rausch, er möchte soviele Kinder wie möglich zeugen. Er hilft alles und jedem und verlangt oft nichtmal Kosten, die Genugtung ein weiteres Kind gezeugt zu haben ist Motivation genug für ihn.

Typ 3: Massenspender Typ C
Dieser Spender ist ein Gutmensch, er möchte allen helfen die Bedarf haben. Das gute Gefühl anderen geholfen zu haben ist seine Motivation, da er allen helfen möchte, wird er das auch tun soweit es ihn möglich ist.

Vorteile Massenspender:
Sie sind meißt unkompliziert, man kann alles im Vorfeld regeln. Sie verlangen meißt kein Sorgerecht oder Umgangsrecht. Sie sind mit anonymen Spenden einverstanden, akzeptieren den Becher und sind insgesamt recht emotionslos dabei. Man kommt ihnen nicht zu nahe menschlich.

Nachteile Massenspender:
Der Beweggrund ein Kind zu zeugen ist anzuzweifeln. Hat wahrscheinlich 0 Interesse am Kind(ist lediglich eine Nummer auf der Liste), das Kind selbst ist ein Massenprodukt und hat wahrscheinlich 85 Halbgeschwister. Wenn er euch geholfen hat, was hält ihn davon ab euer Nachbarin zu helfen, euer besten Freundin oder sonst wen. Wollt ihr Halbgeschwister in eurem direkten Umfeld?

Typ 4: Der Becherspender Typ A (kein Massenspender)
Dieser Mann ist wahrscheinlich homosexuell, er hat 0 Interesse an körperlicher Nähe zur Frau, aber er möchte ein Kind zeugen und einen großen Anteil nehmen am Kind. Im Idealfall wohnt ihn in einer WG zusammen oder zumindest in der Nähe. Das Sorgerecht wird fair geteilt.

Vorteile:
Der Mann ist ein Vollvater, er bringt sich im Leben des Kindes ein und möchte bei allen dabei sein. Für jedes Kind ist es schön einen aktiven Vater zu haben. Es bietet die Chance einer heilen Familienidylle in der ein Kind glücklich aufwächst.

Nachteile:
Ihr seid keine Liebesbeziehung, jeder könnte einen neuen Partner kennenlernen oder bereits in einer Beziehung sein. Diesen Mensch kennt ihr bestenfalls ein paar Wochen bevor ihr die Entscheidung trefft zusammen ein Kind zu zeugen und danach habt ihr ihn ein lebenlang an der Backe aufgrund vom gemeinsamen Sorgerecht. Wenn einer von beiden beruflich umzieht gibt es Streß. Bei Familienfeiern wird es immer Streit geben wer das Kind wann bekommt etc.

Typ 5: Becherspender Typ B (Kein Massenspender)
Dieser Mann ist heterosexuell aber war noch nicht imstande eine Familie zu gründen. Die Priorität ist ihm eine Familie zu gründen. Ansonsten hat er die gleichen Vor und Nachteile wie Typ A, außer das er sich evtl in dich verlieben könnte was sowohl Vor als auch Nachteil sein kann.

Typ 6: Der Jungspund
Dieser Bursche ist in der Regel jung, wahrscheinlich unter 25. Im Vordergrund steht für ihn die sexuelle Erfahrung. Ob natürlich, Verkürzt oder Becher(mit deiner Handarbeit) ist ihm alles recht.

Vorteil: Die Samenqualität von jungen Männern ist in der Regel höher, die Chance auf eine Schwangerschaft ist erhöht.

Nachteil: Rein sexuelles Interesse vom Erzeuger, junge Menschen neigen dazu ihre Entscheidungen zu ändern und später hast du einen Erzeuger der doch Vater sein will am Hals.

Typ 7: Der Junggeselle
Der Mann ist aus welchen Gründen auch immer single und möchte jetzt seine Familienplanung mit allem was dazu gehört angehen. Er möchte nicht nur Vater werden sondern auch eine glückliche Beziehung eingehen.

Vorteil: Wenn alles passt ist das der Hauptgewinn für Single Hetero Frauen, für lesbische Singles und Paare wird er schlichtweg inkompatibel sein

Nachteil: Schwierig zu finden, ob seine Intention wirklich so ist wie geschrieben schwierig abzuschätzen, es wird Gründe geben wieso er hier sucht.

Typ 8: Der Ferne Onkel
Der Mann möchte gern Vater werden oder weitere Kinder zeugen. Er möchte dass nicht wahllos sondern mit einer Frau die ihn gefällt und derren er gefällt. Er ist beruflich stark eingebunden und/oder hat bereits eine Familie. Er möchte ein Vater aus der Ferne sein und Kontakt halten mit gelegentlichen Besuchen auf freiwilliger Basis.

Vorteil: Das Kind wächst auf wie ein Scheidungskind ohne Sorgerechtstreit, Trennungsschmerz und allem. Das Kind entsteht aus einer liebevollen Verbindung. Das Kind hat einen Vater der auch Interesse an ihm hat und das Kind wurde von beiden Elternteilen gewünscht, dennocht behält die Frau alle Freiheiten und Entscheidungshoheiten.

Nachteil: Das ganze hat etwas von einer kurzen Romanze oder Affäre. Der Vater kann die Rolle des Vaters nicht komplett füllen, dafür müssen andere bereitstehen. Eine emotionale Verstrickung ist möglich wodurch die Sache verkompliziert wird. Lesbische Paare und Singles möchten sich in der Regel nicht so sehr auf einen Mann einlassen, da es sich für sie schlichtweg falsch anfühlen würde.

Typ 9: Die anonyme Samenspende
Ihr fahrt ins Ausland und sucht euch euren Spender anhand von Kriterien aus einem Katalog aus. Nach Erfolg könnt ihr ihm einen Brief schreiben.

Vorteil:
Das ganze ist sehr unbürokratisch, ihr müsst lediglich hinfahren und euch jemand aussuchen. Gesundheitliche Aspekte werden von der Kinderwunschklinik abgesichert.

Nachteil: Ihr habt lediglich ein paar Merkmale und Daten vom erzeuger eures Kindes. Es besteht die Möglichkeit ihn zu kontaktieren, aber da es ausländische Samenbanken sind werden diese wohl kein Deutsch können. Und wenn ihr für das Kind mit ihn in Kontakt treten werdet, werden diese wohl wenig Interesse am Kind zeigen. Außerdem ist es teuer und weit zu fahren.

Ich würde mich als Typ 8 verstehen und bin damit für 90% der Gesuche inkompatibel. Das ist aber auch okay für mich, wenn sich die richtige ergibt dann gut wenn nicht dann komme ich dennoch gut klar Smile

Kommentare


Andyka

  • Geschrieben vor 4 Woche(n)
Was für ein Gesülze...